PARASITENKRANKHEITEN

interne Parasiten:

Jedes Tier ist jede drei Monate zu entwürmen, geht das Tier oft spazieren, dann sogar häufiger. Zu diesem Zweck gibt es Tabletten und Pasten. Um sicher zu sein, mit welchem Parasit wir zu tun haben und bei andauernden Durchfällen  ist eine parasitologische Kotuntersuchung (Flotation) durchzuführen. Ein unbestrittener Nachweis für die Anwesenheit von Parasiten ist das Auftreten von Bandwurmsegmenten oder ganzen Spulwürmer im Kot. die Entwurmungstablette wird nüchtern verabreicht . Es ist empfohlen, nach zwei Wochen die Verabreichung der Tablette zu wiederholen  (es wird der Entwicklungszyklus der Parasiten berücksichtigt).

 

Symptome des Parasitenbefalls:

  • Appetitveränderung
  • Durchlauf
  • Bauchblähung

die häufigsten internen Parasiten der Katzen und Hunde:

 

Bandwürmer

  • Die Segmente im Kot ähneln den Reiskörnern, Gurken- oder Kürbiskernen.
  • Dipylidium caninum, Echinococcus multilocularis, Taenia species

Spulwürmer

  • Im Kot ähneln sie den Nudeln
  • Toxocara canis bei Hunden, Toxocara cati bei Katzen

Ancylostoma

  • Ancylostoma tubaeforme, Uncinaria stenocephala

externe Parasiten:

Gegen diese Parasiten können die Tiere mit spot- on- Tropfen geschützt werden,  welche auf die Nackenhaut aufgetragen werden (wenn es um Zecken geht, dann ist es im Sommer einmal im Monat zu tun und im Winter – alle drei Monate, wenn es um die Flöhe geht, so sind die Tiere das ganze Jahr lang durch die Applikation des Präparats einmal im Monat, oder durch die Anwendung eines Ungezieferhalsbands (Wirkungsdauer je nach Marke: bis zu 8 Monaten) zu schützen.

die häufigsten externen Parasiten bei Katzern:

Zecken

  • sie sind Vektoren von vielen gefährlichen Krankheiten, z.B. der Borreliose. Sie ernähren sich ausschließlich vom Blut.
  • Ixodes ricinu, Dermacentor reticularis

Flöhe

  • Bei der Bekämpfung von Flöhen ist die Regelmäßigkeit sehr wichtig, weil Flöhe in unseren Häusern leben (z.B. in Teppichen, in Sofas). Sie behandeln das Tier als eine „Mensa“ und verbringen auf seinem Körper nicht viel Zeit. Man soll auch nicht über die Präparate, die zu Hause verwendet werden können, sowie über das gründliche staubsaugen der bedrohten Regionen nicht vergessen. Die Flöhe sind Zwischenwirte des Bandwurms Dipylidium caninum.Sie ernähren sich ausschließlich vom Blut.
  • Ctenocephalides canis bei Hunden, Ctenocephalices felis bei Katzen

Läuse

  • Die Läuse treten bei Hunden auf. Sie verursachen einen starken Juckreiz – allergische Reaktion auf den Speichel der Läuse. Ihre Eier,  Nissen genannt  sind mit bloßem Auge sichtbar. Sie ernähren sich ausschließlich vom Blut.
  • Linognathus setosus

Kieferläuse

  • Ihre Eier, Nissen genannt sind mit bloßem Augen sichtbar - es sind weiße Punkte, die an den Haaren haften, ungefähr an der unteren Hälfte des Haares. Sie ernähren sich vom Blut und von der Oberhaut des Wirtes.
  • Felicola subrostratus bei Katzen, Trichodectes canis bei Hunden

Cheyletiella

  • Diese Milben verursachen die Cheyletiellose. Bedroht sind Tiere, die in großen Ansammlungen leben. Es ist wichtig, die Krankheit in der Umgebung zu bekämpfen.
  • Cheyletiella yasguri bei Hunden, Cheyletiella blakei bei Katzen